Das Feuer in uns

Wir alle werden mit einem unbändigen Feuer an Begeisterung, Leidenschaft und Hunger nach Leben in diese Welt geboren.
Wir wollen alles anfassen, schmecken, entdecken und können gar nicht genug davon kriegen.
Wir kriechen, robben und schleifen uns durch die Wohnung, weil wir wieder etwas gesehen haben, wo wir unbedingt wissen wollen, was das ist.
Es ist uns egal, was wir alles dafür tun und auf uns nehmen müssen, bis wir an der Sache angekommen sind, nur um endlich herausfinden zu können, was das ist.
Dieses Feuer in uns hat die Absicht vollkommen zu brennen, zu leben, zu entdecken und ist reine positive Energie.
Doch bevor sich die Flamme in uns so wirklich entfalten und brennen kann, wird sie von Kindesbeinen auf an durch Erziehung klein gehalten.
Am Ende wird das einstige positive Feuer für uns selbst und für die Menschen um uns herum eine Gefahr.
Denn wenn sich unser Feuer nicht auf seine gedachte Weise entfalten und entwickeln kann, bekommt es mit der Zeit destruktive Züge.
Wir werden unzufrieden, aggressiv, zerstörerisch gegen uns und zerstörerisch gegen andere.
Wir werden böse, verbreiten schlechte Laune und machen anderen und uns selbst das Leben schwer.
Wir kriegen Magengeschwüre, Gallenkoliken, Krebs und andere Krankheiten, weil unser Feuer sich nicht natürlich und frei entfalten konnte.
Das Feuer in uns kann, wenn es unkontrolliert darauf los brennt, uns selbst und anderen Schaden zufügen, es kann, wenn es erlischt uns innerlich erfrieren lassen oder es kann, wenn wir es richtig einsetzen uns warm ums Herz werden lassen.
Die meisten von uns haben leider gelernt, dass sie ihr Feuer zerstörend gegen sich selbst und gegen andere einsetzen.
Wir sehen es an den Menschen, die die Lust haben sich zu prügeln, Menschen die wegen Kleinigkeiten cholerisch werden, Menschen die Kriege führen, Menschen die gerne schikanieren und tyrannisieren und an Menschen, die in Depressionen fallen. Für mich sind das Anzeichen dafür, dass das Feuer in uns eine lebensfeindliche Richtung bekommen hat.

Das Feuer in uns kann uns helfen, unser Leben zu meistern und uns helfen große Ziele zu erreichen, oder es kann uns vor Angst erstarren lassen, so dass wir uns vom lebendigen Strom des Lebens zurück ziehen.
Besonders ältere Menschen geben es irgendwann auf, am Leben teilzunehmen. Sie sind des Lebens müde und wollen nur noch ihre Ruhe haben.
Das ist für mich auch ein Grund, warum es kaum ältere Menschen gibt, die so wirklich voller feuriger Begeisterung noch am Leben sind.
Nein, sie sind müde, haben leere Augen und strahlen kaum noch Lebendigkeit aus.
Die Altersheime sind nur so voll von solchen Seelen, die nur noch ihre Zeit absitzen und auf ihr Ende warten. Genauso wie die meisten Rentner, die als einzigen Lebenssinn nur noch ihr kleines Häuschen und ihren Garten haben.
Kein Wunder wenn die nachkommenden Generationen keinen größeren Sinn ihres Lebens erkennen können, wenn die meisten Menschen um sie herum lebende Leichen sind ohne echte Leidenschaft und Begeisterung für was auch immer.
Die nachkommenden Generationen bekommen von den „Älteren“ nicht gezeigt, wie sie Feuer und Flamme für eine Sache sein können, für die es sich zu leben lohnt.
Stattdessen bekommen sie erzählt, dass das Älter werden ein Verfall auf Raten ist, voller Krankheiten, Schmerzen und Gebrechen.
Ich behaupte mal, das muss nicht sein.
Egal welches Alter wir haben, noch immer steckt dieses Feuer in unserem Kessel, das darauf wartet, dass wir es auf positive Weise wieder zum Brennen bringen. Ein bisschen Holz, in Form von neuen Gedanken, Ideen und Visionen nachlegen, genügt oft schon, um unser Feuer wieder in Wallung zu bringen.
Sehen wir also zu, dass unser Feuer auf gesunde und heilsame Weise brennt und dass unser Leben immer mehr zu einem wahren Feuerwerk wird und das solange, bis unser Licht, zumindest in dieser Welt und für dieses Leben, ausgeht.
Amen.

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1 Gedanke zu “Das Feuer in uns

  1. Ziele, Ziele, Ziele und doch nur alles Schein?
    Ziel ist der Weg im Leben, Freude will er immer sein.

    Ziele,→ eigenen selbst gewählte Ziele → ich nenne sie den Brennstoff im Leben.

    Sie können das Feuer im Gang halten.

    Und wenn du morgen sterben sollst, kannst Du heute noch einen Baum pflanzen!

    Allen Menschen recht getan ist eine Kunst die jeder kann!

    → Alle Menschen, da bist Du dabei!
    also Dir selbst recht tun!
    Das geht, denke ich. Wenn gleich es sicher etwas Übung braucht, und ich selber auch am üben bin,…. → Nein nicht erleuchtet, doch denke ich vom eigene Licht → kommt aus dem eigenen Feuer beleuchtet.

    Allen Menschen recht getan ist eine Kunst die jeder kann!
    Das ist die Kunst des Lebens,… der Liebe,….

    Ich weiß den anderen Satz kennen alle!
    Dieser entbindet der Eigenverantwortung und der Eigenautorität.

    Harmonie ist es, deretwegen →(weshalb)
    wir hier leben, unsere Zeit.

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